CHC-Lexikon – A

Consumer Health Care Lexikon

 

Arzneimittelinteraktionen

Werden mindestens zwei Arzneimittel gleichzeitig eingenommen, kann es zu gegenseitigen Veränderungen der jeweiligen Arzneimittelwirkung – Arzneimittelinteraktionen bzw. Wechselwirkungen – kommen. Sie können zu einer Wirkungsverstärkung bis hin zur Vergiftungserscheinungen oder zu einer Wirkungsabschwächung bis hin zur Wirkungslosigkeit führen. Neben den klassischen Arzneimittelinteraktionen können auch Wechselwirkungen mit Nahrungs- und Genussmittel, wie Alkohol und Nikotin von wesentlicher Bedeutung sein.

nach: Jaede U, Radziwill R, Mühlebach S, Schunack W. Lehrbuch der Klinischen Pharmazie. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH. 2. Auflage 2003.

 

Arzneimittelrecht

Nationale Rechtsvorschriften, die Arzneimittel betreffen, sind unter anderem das Arzneimittelgesetz (AMG), das Gesetz über unlauteren Wettbewerb, das Heilmittelwerbegesetz (HWG), das Sozialgesetzbuch V (SGB V), die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) und das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit den jeweils angegliederten Rechtsverordnungen.

 

Arzneimittelgesetz (AMG): Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln

Das AMG soll im Interesse einer ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung von Mensch und Tier für die Sicherheit im Verkehr mit Arzneimitteln, insbesondere für die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Arzneimittel sorgen.

nach: Arzneimittelgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3394), das zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 19. Juli 2011 (BGBl. I S. 1398) geändert worden ist. Verfügbar unter http://www.gesetze-im-internet.de/…/gesamt.pdf, zuletzt aufgerufen am 06.10.2011.

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